Genossenschaften sind UNESCO-Weltkulturerbe

Auf einer Konferenz der UNESCO in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba wurde am 30. November 2016 die Genossenschaftsidee in die „repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ aufgenommen. Neben derzeit mehr als 300 weiteren Kulturformen, gehört die genossenschaftliche Idee damit nun zum anerkannten und erhaltenswerten Kulturerbe der Menschheit.
Nominiert zur UNESCO-Aufnahme war die „Idee und Praxis der Organisation von gemeinsamen Interessen in Genossenschaften“.

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Genossenschaften, Abriss der Geschichte

Selbsthilfe – Selbstverantwortung – Selbstverwaltung

Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen die ersten Genossenschaften.
Sie sind ein Reflex auf die Auswüchse des Manchester-Kapitalismus, der mit der Industriealisierung die europäischen Gesellschaften umwälzt.
Allein der ungehemmten Kapitalverwertung verpflichtet, werden große Teile der Bevölkerung an den Rand des Existenzminimus gedrängt.
Hohe Kinder- und Frauensterblichkeit, Hungersnöte, Wohnungsnot, periodische Wirtschaftskrisen bedrohen die Existenz vieler Menschen.
In dieser historischen Situation entstehen unterschiedliche Ansätze, die sozialen Probleme anzugehen.
(Christliche Soziallehre, Gewerkschaftsbewegung, Sozialdemokratie, Unternehmerpersönlichkeiten mit sozialer Einstellung…)

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