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Satzungsänderung 2018

Unsere Satzung:

Wegen der umfangreichen Novelle des Genossenschaftsgesetzes im letzten Jahr müssen wir unsere Satzung anpassen.
In Zusammenarbeit mit dem Genossenschaftsverband haben wir die notwendigen Änderungen vorgenommen.
Im Einzelnen sind alle Änderungen in der Synopse (Gegenüberstellung alt : neu) enthalten.

Beschlussvorlage:
Die Generalversammlung möge beschließen:
Die vorgeschlagenen Satzungsänderungen
in den §§ 3, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 16, 18 werden angenommen.

Antragsteller: Vorstand
-Synopse, Satzungsänderung 2018

Genossenschaften sind UNESCO-Weltkulturerbe

Auf einer Konferenz der UNESCO in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba wurde am 30. November 2016 die Genossenschaftsidee in die „repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ aufgenommen. Neben derzeit mehr als 300 weiteren Kulturformen, gehört die genossenschaftliche Idee damit nun zum anerkannten und erhaltenswerten Kulturerbe der Menschheit.
Nominiert zur UNESCO-Aufnahme war die „Idee und Praxis der Organisation von gemeinsamen Interessen in Genossenschaften“.

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Genossenschaften, Abriss der Geschichte

Selbsthilfe – Selbstverantwortung – Selbstverwaltung

Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen die ersten Genossenschaften.
Sie sind ein Reflex auf die Auswüchse des Manchester-Kapitalismus, der mit der Industriealisierung die europäischen Gesellschaften umwälzt.
Allein der ungehemmten Kapitalverwertung verpflichtet, werden große Teile der Bevölkerung an den Rand des Existenzminimus gedrängt.
Hohe Kinder- und Frauensterblichkeit, Hungersnöte, Wohnungsnot, periodische Wirtschaftskrisen bedrohen die Existenz vieler Menschen.
In dieser historischen Situation entstehen unterschiedliche Ansätze, die sozialen Probleme anzugehen.
(Christliche Soziallehre, Gewerkschaftsbewegung, Sozialdemokratie, Unternehmerpersönlichkeiten mit sozialer Einstellung…)

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